Im Rahmen der ergotherapeutischen Behandlungen in unserem Haus werden sowohl Einzel- als auch Gruppentherapien mit folgenden Schwerpunkten angeboten:
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Sensomotorisch- perzeptive Behandlung
Eine sensomotorisch- perzeptive
Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der
sensomotorischen und perzeptiven Funktionen mit den daraus resultierenden
Fähigkeitsstörungen. Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zum/zur
Die Behandlung kann als Einzel-
oder Gruppenbehandlung verordnet werden.
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Bei PatientInnen, die
körperlich, geistig oder psychisch nicht in der Lage sind, sich selbständig
zu versorgen, ist Alltagstraining erforderlich.
Ziel ist es, die
PatientInnen weitestgehend unabhängig von der Hilfe anderer zu machen. Durch
gezieltes Training kann die Eigenständigkeit in Körperpflege / Ankleiden /
Essen / Fortbewegen / Kulturtechniken deutlich verbessert werden.
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Ein ergotherapeutisches Hirnleistungstraining dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der neuropsychologischen Hirnfunktionen, insbesondere der kognitiven Störungen und der hieraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.
Indikationen:
Funktionsstörungen/
Schädigungen von Funktionen wie
Aufmerksamkeit
Konzentration
Ausdauer
Merkfähigkeit
Gedächtnis
Reaktion
Handlungsplanung/ Problemlösung
einschließlich Apraxie
Gesichtsfeld mit oder ohne Neglect
Fähigkeitsstörungen
der Selbstversorgung
der Alltagsbewältigung
der Kognition (Geistige Funktionen)
im Verhalten
Therapeutische Wirkungen
Wiederherstellung
und Verbesserung der kognitiven (geistigen) Funktionen wie
selektive und geteilte Aufmerksamkeit,
Vigilanz (Wachheit)
Konzentration
Merkfähigkeit, Kurz- und Langzeitgedächtnis,
Merkspanne
Orientierung zu Ort, Raum, Zeit, Person
Reaktionstempo, -zeit und -geschwindigkeit
sprachlogisches und numerisches Verständnis
visuelle und auditive Wahrnehmung, Wahrnehmungsgeschwindigkeit
Therapeutische Ziele
Verbesserung und Erhalt der Selbstversorgung
Verbesserung und Erhalt der
Alltagsbewältigung
Entwicklung und Verbesserung des
situationsgerechten Verhaltens und der zwischenmenschlichen Beziehungen
Entwicklung und Verbesserung der
Realitätsbezogenheit
Entwicklung und Verbesserung von
Problemlösungsstrategien
Entwicklung und Verbesserung von
Handlungsplanung
Erlangen der Grundarbeitsfertigkeiten
Leistungen
Hirnleistungstraining am Computer mit
spezieller Therapiesoftware: Cogpack, X-Win
neuropsychologisch orientiertes
Hirnleistungstraining
handlungsorientiertes Training der
kommunikativen Fähigkeiten
Training zur Verbesserung des Lernverhaltens
und der Grundarbeitsfähigkeiten
Vorschulisches/vorberufliches Training und
Belastungserprobung
Hippotherapie/ tiergestützte Ergotherapie
Hippotherapie ( „hippos“ = Pferd „therapia“ = Therapie,
Behandlung
Das eigens für diese Aufgabe ausgebildete Therapiepferd wird
von einem Pferdeführer, meist am Langzügel, nach Anweisung des
Therapeuten im Schritt geführt. Der Patient sitzt dabei nicht auf
einem Sattel sondern auf einer Decke, die mit einem Therapiegurt an dem sich
der Patient festhalten kann am Pferd befestigt ist.
Dabei überträgt das Pferd auf den Rumpf des aufrecht
sitzenden Patienten im Durchschnitt 90-120 dreidimensionale Schwingungsimpulse
pro Minute, die nahezu identisch mit dem Bewegungsablauf des Gehens eines
Menschen ist.
Wie keine andere Behandlungsmethode bietet dabei die
Hippotherapie, den Menschen mit unterschiedlichsten neurologischen
Bewegungsstörungen, eine harmonische Fortbewegung in vertikaler und
gangähnlicher Körperhaltung und in komplexen gangphysiologisch ablaufenden
Bewegungsmustern.
Dabei wirkt der Patient nicht aktiv auf das Pferd ein, wie es
im Reitsport üblich ist, sondern reagiert auf die ihm angebotenen
Bewegungsimpulse im Rahmen seiner motorischen Fähigkeiten, übernimmt,
wiederholt, verbessert und automatisiert sie letztlich.
Ziel ist es Muskelfunktionen oder Bewegungsabläufe durch
Zugriff auf ein bereits subcortical gespeichertes und unbewusst ablaufendes
Bewegungsmuster wie das Gehen wieder zu erlernen, zu verbessern oder zu
erhalten.
Wirkungen der Hippotherapie
Verbesserung der Rumpfaufrichtung und Förderung einer
dynamischen Stabilisation der Wirbelsäule
Verbesserung der Koordination
Förderung automatischer Gleichgewichtsreaktionen
Aufdehnen verkürzter Muskulatur
Mobilisation der Gelenke mit Verbesserung der
Gelenksbeweglichkeit und Zentrierung der Gelenke
Regulierung und Ökonomisierung der Atmung
Verbesserung der Mundmotorik und der Lautgebung – des
Sprechens
Erweiterung und Verbesserung der Wahrnehmung
Förderung der Konzentration
Förderung der Kommunikation
Stärkung des Selbstwertgefühls
Erwecken einer sinnvollen Lebensfreude
Die Hippotherapie ist leider ein nichtverordnungsfähiges
Heilmittel. Zurzeit wird das therapeutische Reiten durch den Förderverein
für Schädel-Hirnverletzte Menschen unterstützt.
Patienten von Berufsgenossenschaften,
Haftpflichtversicherungen und auch Privatversicherte bzw. Beihilfeberechtigte
erhalten in der Regel eine Kostenübernahme durch den Kostenträger.
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Indikation: (Kinder
und Erwachsene)
Therapieangebot/
Medien:
Techniken:
Ziele/ Arbeitsanforderungen
in der Holzwerkstatt
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Für Erwachsene sowie Kinder, die körperliche, kognitive und psychische Schwierigkeiten haben, selbständige Tätigkeiten zu planen und durchzuführen, bietet die Therapie in der Kreativwerkstatt eine Möglichkeit, dieses zu trainieren. Die großen und kleinen Patienten-/innen erlernen handwerkliches Geschick, vorausschauendes Planen von Projekten und nehmen sich selbst intensiver wahr.
Indikation:
Therapieangebot/ Medien:
In der Kreativwerkstatt kommen verschiedene
kunsthandwerkliche Techniken zum Einsatz, z. B: Seidenmalerei, Papier und
Pappe, Maltechniken, Peddigrohr- und Tonarbeiten um Auswirkungen
körperlicher, geistiger oder emotionaler Krankheiten bzw. Behinderungen
positiv zu beeinflussen.
Ziele/ Arbeitsanforderungen:
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Motorisch- funktionelles Training
Eine
motorisch-funktionelle Behandlung dient der gezielten Therapie
krankheitsbedingter Störungen der motorischen Funktionen mit und ohne
Beteiligung des peripheren Nervensystems und der daraus resultierenden
Fähigkeitsstörungen. Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zum/zur
Die
Behandlung kann als Einzel- oder Gruppenbehandlung verordnet werden.
Die
motorisch-funktionelle Behandlung wird ebenfalls eingesetzt bei Erkrankungen
der Wirbelsäule und der vorwiegend oberen Extremitäten (einschließlich
Gelenkserkrankungen) z.B.
spezielle
Hand- und Narbentherapie
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